Was
ist Doppik?
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unter Seminare und Schulungen!!!
Doppik" ist ein Kunstwort und steht für "doppelte
Buchführung in Konten". Gemeint ist der Buchführungsstil,
der als kaufmännische Rechnungslegung in der freien schaft
praktiziert wird.
Kern der Doppik ist die doppelte Buchung sämtlicher Geschäftsvorgänge
auf zwei Konten, jeweils als "Soll" an
"Haben". Es werden dadurch - anders als bei der
bisherigen, kameralistischen Buchführung - nicht nur
Zahlungseingänge und Zahlungsausgänge festgehalten, sondern
auch Schulden, Güter und Außenstände. Das Ziel ist es, alle
Geschäftsvorfälle zeitnah und umfassend so zu dokumentieren,
dass automatisch ein Überblick ber den
betriebswirtschaftlichen Erfolg (Gewinn oder Verlust) und auch
über den Vermögens- und Verbindlichkeitsstand entsteht.
Der Jahresabschluss
Einmal im Jahr, am Ende des Kalenderjahres, wird Bilanz gezogen.
Er besteht aus der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung
sowie einem erläuternden Anhang, einem Lagebericht, der die
Ergebnisse in Hinblick auf die Zukunft interpretiert, und
verschiedenen Aufstellungen zur Herkunft und Verwendung der
Mittel (sog. Spiegel).
Die Bilanz
Die Bilanz besteht aus der Betrachtung der Vermögens- und
Schuldenwerte an einem Stichtag. Die Vermögenswerte werden auf
der "Aktiva-Seite" ausgewiesen (Vermögensverwendung).
Die Verbindlichkeitswerte, also die Schulden, werden parallel
auf der "Passiv-Seite" (Vermögensherkunft)
ausgewiesen. Die Aktivseite umfasst insbesondere Wirtschaftsgüter
und das "flüssige" Vermögen, Umlaufvermögen
genannt. Die Passivseite umfasst neben dem Eigenkapital auch das
Fremdkapital, also Kredite. Unter dem Strich müssen Aktiv- und
Passivseite den gleichen Betrag zeigen.
An der Bilanz lässt sich die Differenz zwischen den Vermögenswerten
des Vorjahrs und des aktuellen Jahres ablesen. Sie zeigt also
an, ob der Gesamtwert der Organisation zu- oder abgenommen hat.
Gewinn- und Verlustrechnung (GuV)
Die Gewinn- und Verlustrechnung (auch Ergebnisrechnung genannt),
ist die Gegenüberstellung der erwirtschafteten Erträge und der
dafür benötigten Aufwendungen. Die Differenz zwischen den
beiden wird dann je nach Vorzeichen als Gewinn oder Verlust
bezeichnet.
Das Ergebnis der Gewinn- und Verlustrechnung eines Jahres
spiegelt sich in der entsprechenden Vermögensveränderung beim
Eigenkapital wider - ein zusätzliches Kontrollmoment bei der
doppelten Buchführung, der hilft Fehler auszuschließen.